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WohnBau entwickelt KuBAaI- Nordareal

Die Entwicklung des Kulturquartiers beidseits der Bocholter Aa - zwischen Innenstadt und Aasee, Industriestraße und Don-Bosco-Straße - nimmt weitere Fahrt auf.

 

Das regionale Wohnungsunternehmen WohnBau Westmünsterland hat sich eine Fläche von rd. 42.000 Quadratmetern auf der nördlichen Aaseite durch ein notarielles Kaufangebot gesichert, um ca. 450 Wohnungen zu bauen. Für die WohnBau Vorstände Uwe Schramm und Dr. Stefan Jägering ist es selbstverständlich, dass die kommunale Orientierungsgröße von mindestens 20 % öffentlich gefördertem Wohnungsbau eingehalten, wenn nicht übertroffen wird.

Für die finale Entscheidung über den Grundstücksankauf befindet sich die WohnBau derzeit in der Prüfung zu den Bebauungsmöglichkeiten und den Standortaufbereitungskosten.

 

Die neu entstehenden Wohnungen sollen durch das bereits vor Ort an der Münsterstraße ansässige Kundencenter betreut werden. Hierdurch sind kurze Wege für die neuen Mieter sichergestellt. Derzeit bewirtschaftet das Kundencenter Bocholt insgesamt 800 Wohnungen in Bocholt, Rhede und Isselburg.


 

Sie greifen die für das Münsterland regionaltypische Baukultur auf und verleihen gleichzeitig dem Quartier eine eigenständige, zeitgemäße Identität.

Das neue Wohnquartier bietet einen Wohnungsmix vom Singlewohnen über studentisches Wohnen bis hin zum Familienwohnen in unterschiedlichen Wohnformen und -größen an. Darüber hinaus wird angestrebt, die Wohnfunktion durch einen Quartierstreff und eine KiTa zu ergänzen, um lebendige Orte im Quartier zu fördern.

„Durch die Entwicklung des KuBAaI-Nordareals entsteht ein innerstädtisches Wohnquartier, welches in seiner stadträumlichen Qualität und architektonischen Ausformung mit gleichzeitig großzügig gestalteten Freiräumen Maßstäbe für eine nachhaltige Entwicklung setzt“, so Heiner Farwick.

 

Durch die Konversion der alten innenstadtnahen Industriefläche wird einer Neuinanspruchnahme von Außenbereichsflächen und landwirtschaftlichen Flächen entgegengewirkt. Die Projektinitiatoren und die Verwaltung betonen in diesem Zusammenhang, dass die beabsichtigte Revitalisierung und Umnutzung der unterwertig genutzten Industriefläche zu Wohnbaufläche damit ausdrücklich im Einklang mit der Landesplanung steht. WohnBau und Stadt Bocholt sind sich einig darüber, dass der direkt an der Aa liegende Grundstücksstreifen zur Entwicklung an die Kommune übertragen wird. Promenade und Uferaufweitung mit entstehenden Aa-Treppen schaffen Aufenthaltsqualität und attraktivieren die innerstädtische Wegeverbindung am Wasser.

 

Im Ausschuss für Planung und Bau wurde am 9. Juni 2020 die Entwicklung durch die von der WohnBau beauftragten Architekten und Stadtplaner farwick + grote vorgestellt.